Kunkun Body – クンクン – “Schnüffeln”

27. August 2017

Mitte Juli 2017 hat das japanische Technologieunternehmen Konica Minolta in Zusammenarbeit mit dem Business Innovation Center (BIC) Japan mit dem Vorverkauf von Kunkun (bedeutet übersetzt „schnüffeln“) Body, einem Geruchs-Messgerät, begonnen.  Das BIC ist spezialisiert auf neue Geschäftsbereiche für regionale und marktspezifische Bedürfnisse. Dabei wurde auch mit dem Osaka Institute of Technology zusammen geforscht, wobei es vorwiegend um die Signalverarbeitung durch neuronale Netzwerke geht.

Ein kleines Gerät, in Hosentaschen Größe, verfügt über ein technisches Innenleben, welches in der Lage ist, unterschiedliche Geruchsarten zu identifizieren und deren Ausprägungsgrad festzustellen. Das Analysegerät wird mittels einer App mit dem Smartphone verbunden und zeigt dort die Ergebnisse an. Kunkun kann drei Arten von Gerüchen unterscheiden: Schweißgeruch, Altersgeruch und Geruch durch Diacetyl-Einwirkung, sogenannter. “Mittelfett-Geruch”. Das Ergebnis wird auf einer Skala von 0 bis 100 präsentiert. Je näher der Wert an 100 liegt, desto besser ist der Geruch.

Die Idee ist nicht ganz neu, erst letztes Jahr hat Nivea Men die App “NOSE” präsentiert, die Männern dabei helfen soll ihren eigenen Körpergeruch wahrzunehmen. Doch Smartphones können (noch) nicht riechen, deshalb muss auch für diese Applikation Hardware verwendet werden, in diesem Fall eine Handyhülle.

Auf der japanischen Crowdfunding Seite Makuake ist Kunkun Body bisher ein voller Erfolg. Immerhin wurden seit Verkaufsstart Pakete im Gesamtwert von 31.551.000 Yen, also etwa 242.905 € verkauft. Allerdings ist Kunkun Body mit einer UVP von rund 230€ (30.000 Yen) auch nicht ganz billig. Da wäre es definitiv günstiger einfach mal selbst an sich zu “schnüffeln”, oder eine extra Runde zu duschen.

Quellen:

  1. https://kunkunbody.konicaminolta.jp/ (letzter Zugriff 16.08.2017)
  2. https://www.makuake.com/discover/projects/?keyword=kunkun (letzter Zugriff 16.08.2017)
  3. https://www.inside-handy.de/news/39926-nivea-men-nose-riechendes-smartphone (letzter Zugriff 11.08.2017)
  4. https://www.pressetext.com/news/20170209022 (letzter Zugriff 11.08.2017)


Universitätsbibliothek Leipzig ist „Bibliothek des Jahres 2017“

3. Juli 2017

Die Universitätsbibliothek Leipzig wurde letzte Monat als „Bibliothek des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Den Preis erhielt die Bibliothek für ihre kontinuierliche Innovation auf allen wichtigen Bibliotheksfeldern und ihre Nutzung der Methoden der Digitalen Welt zur Verbesserung der Zugänglichkeit, sowohl online als auch offline. Dabei wurde die Bibliothek von der Jury einstimmig zum Gewinner des, mit 20.000€ dotierten, Preises gewählt.

Die Universitätsbibliothek Leipzig richte sich, so der Deutsche Bibliotheksverband, als Dienstleister konsequent an den Anforderungen ihrer Nutzer aus. Schon 2013 begann sie als eine der ersten Bibliotheken mit einem nutzergesteuerten Erwerbungsverfahren und setzt schon seit 2008 bei der Lizensierung von Zeitschriften auf eine e-only-Strategie, nach der heute rund 93% des Zeitschriftenbestandes ausschließlich elektronisch zugänglich ist.

Des Weiteren treibt die Universitätsbibliothek Entwicklungen für die Digitale Welt durch das Nutzen und Entwickeln von Open-Source-Technologien voran und ermöglicht so eine weitere Verbreitung und Nachnutzung dieser Werkzeuge. So hat sie zum Beispiel mit EU-Projektmitteln eine eigene technische Infrastruktur geschaffen, die sie unabhängig vom kommerziellen Markt der Bibliothekssoftware macht.

Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ wird jährlich gemeinsam von dem Deutschen Bibliotheksverband und der Deutschen Telekom Stiftung vergeben. Die Auszeichnung soll einen Beitrag zum Image der Bibliotheken in der Digitalen Welt leisten und Bibliotheken im Wettbewerb um Qualität und Innovation motivieren. Ausgezeichnet wird dabei die vorbildliche und innovative Bibliotheksarbeit unter Nutzung von digitalen Angeboten und Services, auch in Teilbereichen.

Maßgebend für die Auszeichnung sind dabei die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit, der kreative Einsatz Digitaler Möglichkeiten, Zukunftsorientierung und nachhaltige Wirkung. Auch die Attraktivität der Serviceleistungen, medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit, überregionales/internationales Engagement und ihre Vernetzung spielen bei der Auszeichnung eine Rolle.

Quellen:

  1. http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres/preistraeger/2017.html
  2. http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres.htm

Im Handumdrehen zu deiner eigenen Webseite

29. Juni 2017

Heutzutage kommt es immer häufiger vor, dass großes Interesse besteht, eine eigene Webseite zu entwerfen. Doch viele stellen sich die Frage: Wie soll ich mir in kurzer Zeit eine komplette Programmiersprache aneignen? Die Antwort ist „gar nicht!“ Richtig.
Denn mittlerweile gibt es eine große Anzahl an Software, sogenannte Frameworks, die dieses Problem beheben. Dabei hat man die Möglichkeit seine Webseite so zu entwerfen, wie es einem gefällt. Und der positive Aspekt zudem ist hierbei, dass man den Quellcode nicht selber entwerfen muss, sondern einem diese Vorarbeit genommen wird und es ist zusätzlich kostenlos erhältlich. Ein gutes Beispiel für ein Framework ist Bootstrap:
http://holdirbootstrap.de/

Hierbei wird einem vorab eine Basis-HTML-Vorlage angeboten, die man ganz einfach aus der Internetseite heraus kopieren kann und in seinen Code-Editor wie z.B. Adobe Brackets einfügen kann. Vorab sollte man sich aber eine leere HTML Datei anlegen, die sich in dem Bootstrap Ordner befinden sollte, um sich überhaupt erstmal seine Webseite angucken zu können. Des Weiteren werden einem bei Bootstrap jegliche Quellcodes für, zum Beispiel Tabellen, Formulare, Buttons etc. angezeigt. Diese kann man sich anzeigen lassen und in seinen Editor einfügen. Falls du Inspirationen für deine Webseite benötigst zeigt dir auch hier Bootstrap einige Beispiele an, an denen du dich orientieren kannst.

Habe ich Dein Interesse geweckt ? Dann leg los und entwerfe Deine eigene Webseite!


Gamification im Alltag

29. Juni 2017

Spielerische Elemente sind heutzutage überall erkennbar, ob es um die Einkaufs- oder die To do’s Liste geht. Gamification erleichtert uns vieles und ist ebenfalls ein kleiner Spaßfaktor im Alltag. Viele Appentwickler nutzten diese Methode, um für die Nutzer eine einfache Usability zu gestalten. Mittlerweile gibt es diverse Element, die diese Nutzung ermöglichen. Ein Klassisches Beispiel ist die App „Shop Kick“. Die App verfügt über mehrere Gamification- Elemente und Tools. Die Hauptfunktion der App ist, die Kunden in bestimmte Läden zu locken und dabei besteht die Möglichkeit, dass der Kunde sich etwas kauft. Bei dieser Interaktion sammelt der Kunde dabei Punkte für Sein nächsten Einkauf. Diese Punkten führen dazu, dass der Kunde erneut in das Geschäft geht und sich etwas kauft etc…

Gamification in solchen Apps dient für die Motivation, aber auch Manipulation der Kunden.

 

(Einfuehrung-von-shopkick-2014-e1474368255149Quelle: http://shopkick.de/about)


Warum haben Sprachassistenten eigentlich immer weibliche Stimmen?

28. Juni 2017

Wir alle kennen sie: Siri, Cortana, Alexa, die nette Frau im GPS Gerät und sogar sämtliche Ansagen auf Flughäfen oder Bahnhören. Jede von ihnen spricht als weibliche Stimme zu uns. Aber warum sind es eigentlich immer weibliche Stimmen?

Eine Erklärung hierzu könnte bis in den Ersten Weltkrieg zurück gehen, als Männer vornehmlich in Entscheider-Positionen waren und die Aufgabe der Navigation von Flugzeugen an Frauen weitergaben.

Ein weiterer Ansatz könnte von der Akkustik herrühren. Weibliche Stimmen sind aufgrund ihrer höheren Tonfrequenz besser in lauten Umgebungen zu verstehen als männliche. Sie heben sich mehr ab und vermischen sich nicht so sehr mit den anderen Umgebungsgeräuschen. Eine Studie der Universität in Indiana, USA fand heraus, dass Männer und Frauen gleichermaßen weibliche Stimmen bevorzugten, weil sie sie als wärmer und angenehmer empfanden.

Weiterhin kann es einen kulturellen Grund geben. Frauen werden in unserer heutigen Gesellschaft öfter dazu aufgefordert zu lächeln und freundlich zu sein, daher wird eine Frauenstimme mit Sympathie, sowie Empathie verbunden.

 

Quellen: https://www.n-joy.de/Siri-Cortana-Alexa-Warum-Sprachassistenten-Frauen-sind,sprachassistenten100.html


Apple Worldwide Developer Conference – Erwartungen

5. Juni 2017

Heute fängt die weltweite Entwicklerkonferenz von Apple, Worldwide Developer Conference (WWDC), in San Jose an und hier einige Bereiche, die von Interesse sind.

Alexa, was steht für heute in meinem Kalender?” – Diese Werbung müsste einigen von euch bereits bekannt sein. Mit dem (Hashtag) #FragAlexa wirbt Amazon mit dem Lautsprecher Echo, der allein mit der Stimme gesteuert wird. Als Gegenzug könnte Apple einen Siri Speaker veröffentlichen, der nicht nur eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Amazon Echo, sondern auch für die Google Home Lautsprechern darstellen würde. Dabei stellt sich die Frage, ob der Apple Lautsprecher über einen Bildschirm verfügen wird. Sollten sie dies nicht in Erwägung ziehen, müsste Siri ein aufwendiges Update bekommen, da sie zurzeit die meisten Anfragen mit Web-Suchen beantwortet.

Über neue Entwicklungen der künstlichen Intelligenz hat sich Carlos Guestrin, Apple Direktor für Machine Learning, in einem Interview in Februar geäußert. Seiner Meinung nach liegt der Schlüssel zur Schaffung einer emotionalen Bindung zwischen Mensch und Maschine in „the intelligence that it has – how much it understands me, how much it can predict what I need and what I want, and how valuable it is at being a companion to me.“ [3].

Apple CEO, Tim Cook, hat die Wichtigkeit der Erweiterung, des artificial intelligence und machine learning, über alle Apple Produkte betont. Wie zum Beispiel die Gesichtserkennung, in der iOS Fotos App oder automatische Speicherung des Standorts von dem geparkten Auto in Apple Maps.

Neue AI Funktionen werden als Teil von iOS 11 veröffentlicht und im WWDC vorgestellt.

*Hardware*

Obwohl das WWDC normalerweise nicht dafür bekannt ist, das auf dem Event die neueste Version des iPhones vorgestellt wird, kann dennoch davon ausgegangen werden, dass ein 10.5-inch (~26,67 cm) iPad Pro diese Woche vorgestellt wird. Außerdem könnte Gerüchten zufolge Apple das neue MacBook Pro vorstellen.

Für alle Apple-Interessenten gibt es die Möglichkeit, die Keynote heute um 19:00 deutscher Zeit live (hier: https://www.apple.com/apple-events/june-2017/ ) mitzuverfolgen.

Viel Spaß dabei!

 

Referenzen:

[1] Jonny Evans, 17.10.2016: Apple’s Tim Cook speaks on Apple’s A.I. plans. URL: http://www.computerworld.com/article/3131586/apple-ios/apple-s-tim-cook-speaks-on-apple-s-ai-plans.html (verifiziert am 05.06.2017).

[2] Todd Bishop, 03.06.2017: Apple WWDC: Siri Speaker, iPad Pro, artificial intelligence and more rumors on our radar. URL: https://www.geekwire.com/2017/apple-wwdc-siri-speaker-ipad-pro-artificial-intelligence-news-radar/ (verifiziert am 05.06.2017).

[3] Todd Bishop, 23.02.2017: Exclusive: Apple expanding ist Seattle engineering center, making a big bet on artificial intelligence. URL: https://www.geekwire.com/2017/exclusive-apple-expanding-its-seattle-engineering-center-making-a-big-bet-on-artificial-intelligence/ (verifiziert am 05.06.2017).


Das Ende von Firefox OS

2. Mai 2017

Momentan wird der Markt der Betriebssysteme für Smartphones und Tablets von Android des Unternehmens Open Handset Alliance und Apples iOS dominiert, was einige kleinere Firmen als Anlass nehmen, alternative Betriebssysteme zu entwickeln. So hat auch das Unternehmen Mozilla im Jahr 2012 das System Firefox OS veröffentlicht, das auf Linux basiert und bei dem das Web im Mittelpunkt steht (vgl. Spies; Trautmann). Dieses System soll größtmögliche Freiheit und Kompatibilität für den Nutzer bieten, da sich die Apps nicht nur exklusiv auf der Firefox-OS-Plattform nutzen lassen. Allerdings steht trotz dieser Erweiterung nur eine geringe Auswahl an Apps zur Verfügung (vgl. ebd.). Allerdings sind auf Firefox OS basierende Smartphones nur mit vergleichsweise schwacher Hardware ausgestattet und das System konnte in Bezug auf Qualität und Design nicht mit Android oder Apple mithalten, obwohl der Erwerb im Vergleich zu anderen Geräten preiswert war (vgl. ebd.). Allerdings werden auch Smartphones mit dem Betriebssystem Android immer preiswerter, was es für Firefox OS immer schwerer gemacht hat, im Konkurrenzkampf mitzuhalten (vgl. Heuzeroth, 2016). Dies sind unter anderem Gründe dafür, dass Firefox im Mai 2017 eingestellt wird und Mozilla iOS und Android das Duopol überlassen wird (vgl. ebd.). Allerdings soll der Code für verschiedene internetfähige Geräte weiterentwickelt werden; unter anderem ist bereits ein Fernseher von Panasonic mit Firefox OS erhältlich (vgl. Spies; Trautmann).

 

Quellen:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article152587412/Der-geplatzte-Traum-vom-alternativen-Handy-System.html

https://www.teletarif.de/handy/betriebssystem/firefox-os.html

 

 

 


Smart Bed. Zuviel des smarten?

2. Mai 2017

Heutzutage muss alles miteinander vernetzt und von überall zu erreichen sein, aber vor Allem muss alles „smart“ sein. Es gibt Smartphones, Smartwatches, Smart-TVs ja sogar Smart-Homes; aber brauchen wir wirklich soviel smart im Alltag? Die neueste smarte Innovation ist das „Sleep Number 360 Smart Bed“, welches das einst simple Schlafen mit technischen Spielereien revolutionieren soll. Das Bett analysiert die Schlafposition in Echtzeit und sorgt dafür dass sich die Matratze der Position des Schlafenden anpasst. Notorische Schnarcher werden beispielsweise gestoppt dadurch das die Kopfregion sanft angehoben wird. Da auch kalte Füße nicht sonderlich smart sind erwärmt das Smart Bed die Fußregion ebenso automatisch, wie es auch seine Form ändern kann. Wer aber selbst noch ein wenig Kontrolle über sein Bett haben möchte, der kann auch mit der hauseigenen App das Bett bequem vom Smartphone aus fernsteuern. Die App kann unter anderem die Härte und Form der Matratze auf Knopfdruck anpassen und Statistiken zum eigenem Schlafverhalten ausgeben. Diese und weitere Fähigkeiten des smarten Betts sind zwar alle irgendwie nett, aber trotzdem stellt sich am Ende die Frage ob man ein intelligentes Bett wirklich braucht.

Quellen:

https://www.cnet.com/products/sleep-number-360-smart-bed/preview/

https://www.sleepnumber.com/


Sagt „Hallo“ zu Bixby!

2. Mai 2017

galaxy-s8_intelligence_bixbyZuerst kam Apple mit Siri. Dann kam Google mit Now und Assistant. Irgendwann gesellte sich Amazon mit Alexa dazu. Jetzt wurde die Reihe um Bixby erweitert.

Der junge Sprachassistent kommt aus dem Hause Samsung und wird von dem aktuellen Flaggshiff Galaxy S8 und S8+ unterstützt.

Womöglich fragt sich jetzt manch einer, warum Samsung nicht einfach Googles Assistant benutzt, da dieser auf Android-Geräten funktioniert und Samsung auf dieses Betriebssystem setzt. Samsung hat diese Entscheidung mit folgenden Unterschieden beschrieben: Vollständigkeit, Kontextsensitivität und kognitive Toleranz. Sobald eine App Bixby unterstützt, soll der Assistent fast jede Funktion dieser App kennen und beherrschen, die sonst nur durch Touch-Bedienung ausgeführt wird. Des Weiteren soll Bixby verstehen können, in welchem Zusammenhang eine App benutzt wird, sodass der Assistant die Nutzer bei laufenden Aktivitäten unterstützen kann. Mit kognitiver Toleranz eröffnet Bixby die Möglichkeit, auch unvollständige Informationen zu verstehen und nicht nur vordefinierte Sprachbefehle braucht. Dadurch soll das Interface noch natürlicher werden und die Nutzung soll vereinfacht werden. Nicht zu vergessen: dem Assistenten gehört sogar ein eigener physischer Knopf, auf den man drücken muss und dann mit der Arbeit loslegen kann.

Eine weitere vielversprechende Funktion heißt „Bixby Vision„: Ist man grad auf einer Sightseeing-Tour und fotografiert mit dem S8 ein imposantes Gebäude, liefert Bixby sofort Informationen dazu. Sieht man bei einer fremden Person schicke Schuhe, traut sich aber nicht nach der Marke zu fragen: einfach die Schuhe fotografieren und Bixby liefer Kaufinformationen dazu, wo die Schuhe zu kaufen sind, welchen Preis sie haben etc. Oder liest man grad ein ausländisches Buch und versteht eine Stelle nicht: einfach mit Bixby fotografieren und der Text wird übersetzt.

galaxy-s8_intelligence_press_bixby

Was der Sprachassistent allerdings hierzulande nicht kann: Spracherkennung, obwohl dies die Besonderheit der digitalen Assistenten ist. In der Heimat Südkorea und in den USA können die Nutzer schon die von den Schuhen und Gebäuden geschossenen Fotos per Sprachbefehl sortieren, bearbeiten, filtern und in verschiedene Ordner speichern. Wir müssen uns noch bis (voraussichtlich) Ende des Jahres gedulden, bis wir auch von dem vollen Funktionsumfang profitieren können.

 

Fazit:

Samsungs digitaler Assistent bietet trotz seines jungen Alters jetzt schon Funktionen, die in anderen Assistenten kaum oder nur sehr schlecht vorhanden sind. Mit Bixby Vision ist dem Unternehmen ein Coup gelungen, der den Assistenten auf ein neues Level bringt. Mal schauen, ob und wann Bixby mit anderen Assistenten und smarten Geräten interagiert, sodass man in naher Zukunft aus dem Schlafzimmer „Spiel das Lied von Shakira aus dem Film Zoomania“ rufen kann und der Musikplayer im Wohnzimmer das Lied abspielt, während wir mit einem Klick auf dem Smartphone die Heizung aufdrehen.

 

Quellen:

www.zdnet.de/88290329/bixby-samsung-stellt-digitalen-assistenten-des-galaxy-s8-vor/

http://www.areamobile.de/news/43291-bixby-was-der-samsung-assistent-kann-und-was-nicht

https://www.mobiflip.de/bixby-button-am-samsung-galaxy-s8-kann-wieder-umbelegt-werden/

http://www.samsung.com/de/smartphones/galaxy-s8/intelligence/

 

Von: Tayfun Cakmak

 


Cyberwar? Cyberkriminalität?…

2. Mai 2017

…Was ist das überhaupt?

Egal ob in Cyberspace, Cyberspionage oder halt wie hier in Cyberwar, das  Präfix Cyber ist in den Medien momentan sehr beliebt. Und das zurecht! Denn Cyberwar und Cyberkriminalität betrifft uns alle und wir alle wurden mehr oder weniger schon einmal Opfer davon.

Ob direkt durch ein gehacktes Passwort, ein aus versehen heruntergeladenes Computervirus oder sonstige Schadprogramme wie z.B. Trojaner oder indirekt wenn z.B. wieder die Playstation-Server durch DDoS-Attacken lahm gelegt wurden und dadurch keine Online Spielen mehr möglich ist oder Telekom Router durch Malware nicht funktioniert und man dadurch kein Internet mehr hat. Irgendwie waren wir alle schon einmal betroffen. Und vergessen wir nicht die unzählige Anzahl von Phishing Mails, die zum Glück mittlerweile fast alle schon direkt in den Spammail-Ordner wandern.

Wenn man jetzt von der Cyberkriminalität weiterdenkt, die Größtenteils von Privatpersonen und in selteren Fällen von organisierten Gruppen verübt wird, kommt man irgendwann zwangsläufig zu den Gedanken Cyberwar und wie dieser wohl gestrickt ist. Cyberwar ist  zu Cyberkriminalität  gleichzusetzen wie der „klassische“ Krieg zu Banküberfällen, Betrug oder sonstige Straftaten. Das heißt, es handelt sich hier um militärische Handlungen, zwischen zwei Staaten und passt damit in die Definition von Krieg.

Der Großteil was an Cyberwar verübt oder ausgeübt wird, kommt erst gar nicht an die Öffentlichkeit. Und wenn doch, dann wird es von den jeweiligen Militärs die Beteiligung daran stets verneint. Ein Beispiel dafür ist z.B. der Fall Stuxnet, ein Angriff mit einem Computerwurm auf das iranische Atomprogramm, an dem der US-Amerikanische Geheimdienst eine entscheidende Rolle inne haben soll, welches dies aber natürlich verneint.

Aufgrund dessen sollten wir uns alle mal eine Minute nehmen und nachdenken. Wie weit geht der Cyberwar eigentlich schon? Sind wir schon mitten im Cyberwar? Sind wir oder bin ich schon ein Opfer bzw. davon betroffen?

Antworten auf diese Fragen werden wir leider erst in einigen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten erfahren.