Marketing: Chancen und Grenzen durch die Gamification

Bei vielen Unternehmen wird in der Marketingabteilung die Gamification immer wichtiger. Im Marketing werden Anwendungen mit spielerischen Funktionen verbunden. Damit sollen neue Nutzer und Kunden gewonnen werden, damit soll die Marke des Unternehmens gestärkt und der Wert des Unternehmens soll gesteigert werden. Besonders die Anwendung mit den spielerischen Elementen und Zügen wird als Gamification bezeichnet.

Definition von Gamification: Die Verhaltensänderung und Steigerung der Motivation der Nutzer soll mit der Übertragung von spieltypischen Vorgängen erreicht werden.[1]

Gamification bringt mehrere Synergieeffekte mit sich, wenn sie in den Anwendungen verwendet wird. Die Kunden bzw. Nutzer belohnen ein Unternehmen mit Treue und Weiterempfehlung, wenn sie belohnt werden. Vielen Kunden reicht es dabei schon, wenn sie sogenannte „Badges“ in virtuellen Anwendungen erhalten. Gamification kann auch bei Mitarbeitern angewandt werden. Durch das Ausführen und Erledigen von Aufgaben kann ein Mitarbeiter Punkte sammeln. Mit diesen Punkten können am Monatsende die besten Mitarbeiter ausgezeichnet werden. Hierbei ist jedoch wichtig, dass Gamification keine Gehaltserhöhung ersetzt. Außerdem bringt die Gamification eine immer wiederkehrende Herausforderung mit sich: Die Anwendungen und die angewandte Gamification muss stetig weiterentwickelt werden![2]

Fazit: Mit Hilfe von Gamification, die in Anwendungen verpackt werden, kann der Service, das Angebot und die Aufmerksamkeit der Nutzer erhöht werden. Dabei muss der Einsatz präzise geplant werden und eine stetige Weiterentwicklung muss gegeben sein.

[1]  Vgl. Stampfl, N.: Die verspielte Gesellschaft, S.45-49, 2012.

[2]  Vgl. Mario Herger: Enterprise Gamification – Engaging people by letting them have fun. EGC Media, 2014, ISBN 978-1-4700-0064-6, S. 24-25

Özge Güller



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