Marketing: Chancen und Grenzen durch die Gamification

2. Mai 2017

Bei vielen Unternehmen wird in der Marketingabteilung die Gamification immer wichtiger. Im Marketing werden Anwendungen mit spielerischen Funktionen verbunden. Damit sollen neue Nutzer und Kunden gewonnen werden, damit soll die Marke des Unternehmens gestärkt und der Wert des Unternehmens soll gesteigert werden. Besonders die Anwendung mit den spielerischen Elementen und Zügen wird als Gamification bezeichnet.

Definition von Gamification: Die Verhaltensänderung und Steigerung der Motivation der Nutzer soll mit der Übertragung von spieltypischen Vorgängen erreicht werden.[1]

Gamification bringt mehrere Synergieeffekte mit sich, wenn sie in den Anwendungen verwendet wird. Die Kunden bzw. Nutzer belohnen ein Unternehmen mit Treue und Weiterempfehlung, wenn sie belohnt werden. Vielen Kunden reicht es dabei schon, wenn sie sogenannte „Badges“ in virtuellen Anwendungen erhalten. Gamification kann auch bei Mitarbeitern angewandt werden. Durch das Ausführen und Erledigen von Aufgaben kann ein Mitarbeiter Punkte sammeln. Mit diesen Punkten können am Monatsende die besten Mitarbeiter ausgezeichnet werden. Hierbei ist jedoch wichtig, dass Gamification keine Gehaltserhöhung ersetzt. Außerdem bringt die Gamification eine immer wiederkehrende Herausforderung mit sich: Die Anwendungen und die angewandte Gamification muss stetig weiterentwickelt werden![2]

Fazit: Mit Hilfe von Gamification, die in Anwendungen verpackt werden, kann der Service, das Angebot und die Aufmerksamkeit der Nutzer erhöht werden. Dabei muss der Einsatz präzise geplant werden und eine stetige Weiterentwicklung muss gegeben sein.

[1]  Vgl. Stampfl, N.: Die verspielte Gesellschaft, S.45-49, 2012.

[2]  Vgl. Mario Herger: Enterprise Gamification – Engaging people by letting them have fun. EGC Media, 2014, ISBN 978-1-4700-0064-6, S. 24-25

Özge Güller


Snapchat fürs Marketing: Wie Werbung mit Snapchat funktioniert…

1. Mai 2017

Snapchat ist eine der am schnellsten wachsenden Social-Apps weltweit und besonders bei Jugendlichen gefragt. Dass sich die über den Messenger-Dienst verschickten Bilder und Videos binnen kürzester Zeit selbst löpeanuts-snapchat-hed-2015schen, hat der 2011 gegründeten App den Ruf als Plattform für virtuellen Erstkontakt bei Pubertierenden eingebracht. Seit gut einem Jahr versucht Snapchat, sich seine riesige Reichweite – rund 100 Mio Nutzer, 6 Mrd Videoabrufe pro Tag – zu versilbern und experimentiert mit unterschiedlichen Werbeformen. Nervige Bannerwerbung oder Popups wird man bei Snapchat allerdings nicht finden, denn die User Experience soll möglichst nicht unterbrochen werden. So werden die gesponserten Snaps – also gesponserte Videos oder Bilder – thematisch passend in den eigenen Stream integriert. Weil Snapchat nicht so viele Infos über seine Nutzer hat wie Facebook oder Google, setzt das gelbe Gespenst auf Events. Unternehmen können ihre Produkte beispielsweise bei Nutzern bewerben, die ein Festival oder ein Sportereignis besuchen oder zumindest darüber sprechen.

Die beliebte Social Media App will seinen Messenger nicht mit Werbung vollpflastern, sondern lieber teure und exklusive Werbeformen anbieten. Unternehmen, die hunderttausende Werbedollar in die Hand nehmen wollen, können beispielsweise ein neues Werbeformat namens “Sponsored Lenses” nutzen, bei denen Nutzer ihre Selfies u.a. mit gesponserten digitalen Stickern versehen können. Zu Anlässen wie Halloween oder zum Mega-Shopping-Event Black Friday sollen die Filter angeblich bis zu 750.000 Dollar kosten, an anderen Tagen rund 450.000 Dollar. Die ersten gesponserten Selfies sind an Halloween aufgetaucht, und zwar vom Werbepartner Twentieth Century Fox. Das Filmstudio bewirbt den Kinofilm „The Peanuts Movie“, der wenige Tage später am 6. November in die US-Kinos gekommen ist, mit Stickern der Hauptfiguren Snoopy und Woodstock. Ein Videofilter lässt die Protagonisten untermalt von Filmmusik durchs Bild springen.

Quelle:http://mobilbranche.de/2015/11/werbung-snapchat-beispiele

Von: Semse Duran


Die Eye Tracking Brille „Tobii Pro Glasses 2“

30. April 2017

Diese Brille ist die nächste Generation tragbarer Eye Tracking Werkzeuge. Sie ermöglicht es Forschern echte, objektive und tiefe Einblicke in das menschliche Verhalten in jeder Situation sowie in jeder Umgebung zu erlangen. Die Tobii Brille zeigt in Echtzeit genau wohin eine Person schaut, während diese sich frei bewegt. Dabei ist der Ort ganz egal, sei es ein Labor, ein Geschäft oder ein Restaurant. Das Produkt besteht aus einem Kopfteil, einem Aufzeichnungsteil und der Regulierungssoftware. Letzteres beschreibt die wichtigsten technischen Einheiten der Brille.

Der Kopfteil ist ein anspruchsvolles Messgerät, zu dem die Brille gehört. Dieser Teil besteht aus mehreren sehr empfindlichen Sensoren und muss gepflegt werden um richtig zu arbeiten. Er besteht aus mehreren Komponenten.

  1. Die Kamera. Diese nimmt in hoher Auflösung auf, was vor dem Teilnehmer liegt.MMI2
  2. Das Mikrofon. Dieses nimmt Geräusche von dem Teilnehmer und seiner Umgebung auf.
  3. Die Eye Tracking Kamera. Sie zeichnet die Augenbewegungen auf.
  4. Die Infrarotbeleuchtung. Diese beleuchtet die Augen um die Eye Tracking Sensoren zu unterstützen.
  5. Eine HDMI Verbindung. Sie verbindet sich mit dem Aufzeichnungteil der Brille über ein HDMI Kabel.
  6. Eine Kabelleitung, welche das HDMI Kabel über den Rücken des Teilnehmers führt.
  7. Die Gläser.

Der Aufzeichnungsteil ist ein kleiner Computer, mit folgenden drei Aufgaben. Als erstes den Kopfteil (die Eye Tracking Brille) kontrollieren, als zweites aufzeichnen und als drittes die Eye Tracking Daten, Töne und Kameraaufnahmen auf einer herausnehmbaren SD-Karte speichern. Der Teil trägt einen austauschbaren und wiederaufladbaren Akku, der beide (Aufnahme-und Kopfteil) mit Strom speist. Er hat verschiedene Verbindungsstücke und eine „power“ Taste. Der Teil ist kontrolliert durch ein Tablet oder einen Computer, auf dem die Software läuft. Verbunden ist dieser durch ein Ethernet Kabel mit dem Aufzeichnungsteil. Er besteht aus folgenden Komponenten.MMI 3

  1. Die „power“ Taste und LED Anzeige. Die Taste ändert den Leistungsstand des Gerätes (an/aus) und die LED Anzeigen gibt den Zustand an.
  2. Eine 3,5mm Verbindung.
  3. Die LAN Verbindung. Diese verbindet sich über ein LAN Kabel mit einem Tablet oder Computer, auf dem die Software läuft.
  4. Eine Status LED (zukünftig verfügbar).
  5. Die Aktivitätsanzeige der SD-Karte durch eine LED (zukünftig verfügbar).
  6. Eine HDMI Verbindung,welche sich mit der Brille(Kopfteil) verbindet über ein HDMI Kabel.
  7. Ein USB Verbindungsstück.
  8. Eine Lücke für die SD-Karte. 
  9. Ein Batteriefach, welches die Batterie für den Aufnahme-und Kopfteil hält.
  10. Eine Befestigungsmöglichkeit, mit dem man das Gerät an den Teilnehmer anbringen kann.

Diese Eye Tracking Brille bietet dem Nutzer die größtmögliche Bewegungsfreiheit, hat wenig Gewicht und ist einfach tragbar. Man kann also zusammenfassen, dass dieses Werkzeug eine große Hilfe bei dem Erforschen menschlichen Verhaltens darstellen kann.

Quellen:

Institut für Software-Ergonomie und Usability AG: Professionelle Eye Tracking Produkte. Online verfügbar unter http://eyetracking.ch/produkte_2016/, zuletzt geprüft am 30.04.2017.

Tobii Technology AB (2014): Product Description – Tobii Glasses 2. Tobii Glasses Head Unit, Tobii Glasses Recording Unit, Tobii Glasses Controller Software. Online verfügbar unter http://eyetracking.ch/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Tobii_Glasses_2_Product_Description.pdf, zuletzt geprüft am 30.04.2017.

von: Jana Schrand (260907)


Podcast als Werbemittel?

30. April 2017

Ein neuer Online-Trend ist ausgebrochen – Podcasts erobern das Internet!
Die meist kostenlos und täglich neu erscheinenden Folgen nehmen immer mehr an Begeisterung zu. Anfangs noch übergreifend Radioshows, geht heute die Brandweite von der Anleitung eines Waschbeckens bis hin zur Politikerdiskussion.
Die kleinen Sendungen im Internet können einfach und unabhängig von Raum und Zeit am Computer, Smartphone oder iPod gehört werden.
Das Besondere ist, dass es keine festen aber regelmäßige Sendezeiten gibt und es keine Regeln über Ablauf oder Thematik gibt. Des Weiteren sind sie weitestgehend kostenlos.
Auch Unternehmen sind auf Podcast aufmerksam geworden, denn für sie können sie als Werbemittel in Erscheinung treten.
Dabei betreibt der Moderator oft selbst die Werbung. Mal erzählt er seine eigene Erfahrung und Geschichte zum Produkt, häufig finden auch Rabattcodes ihren Platz und locken damit die Hörer direkt an.
Sie bekommen dank des Rabattcodes einen Preisnachlass bei ihrer Bestellung und die Unternehmen können den Kampagnen-Erfolg besser analysieren. Hauptsächlich dient die Werbung in Podcasts als Markenbekanntheit.
Aber wieso sollten Unternehmen gerade an Podcasts interessiert sein?
Spannend ist die hohe Aufmerksamkeit, die die Sendungen erhalten, denn meist werden die Podcasts mit voller Aufmerksamkeit gehört.
Auch die Glaubwürdigkeit und Einordnung des Moderators werten die Werbung auf. Außerdem ist der Hype um Podcast im Moment noch überschaubar gegenüber anderen Medien wie z.B Youtube.
So günstig und werbefrei wie jetzt, wird es nicht mehr lange sein, deshalb sollten Unternehmen besondern jetzt in Podcasts investieren, um ihre mobilen Informationen an Kunden weiterzugeben.


MMI – Smart Textiles

30. April 2017

Was ist das eigentlich?

Smart Textiles sind eine Komplementärentwicklung zu weiteren, tragbaren elektronischen Geräten und versprechen zusammen mit diesen, eine weitestgehend unsichtbare und nahtlose Integration u.a. der heute bereits üblichen Funktionen eines Smartphones, in das Alltagsleben.

Die Funktionen von Smart Textiles

Heutzutage werden durch physikalische und chemische Veränderungen an der Oberfläche Textilien immer interessanter. Sie können leuchten, heizen, kühlen und sogar kontrolliert Stoffe freisetzen. Sie sind in der Lage, temporäre Farb- oder Strukturänderungen vorzunehmen. Sensorische Eigenschaften führen dazu, dass Textilien immer mehr als neue Funktionsmaterialien an Bedeutung gewinnen.

Auch die Integration von Mikrosystemen und Elektronik in textile Materialien ermöglich eine Reihe von Zusatzfunktionen für verschiedene Anwendungen. Spezielle berührungsempfindliche textile Sensoren erlauben den Benutzern sogar, Funktionen ähnlich wie auf Touchscreens zu steuern.

Was solche Smart Textiles ebenfalls können, ist den Nutzer vor Krankheiten zu warnen und Energie zu speichern. Die Temperatur des Nutzers kann gemessen werden, Strom produziert und Wärme erzeugt werden. Beinhaltet sind ebenfalls eine Echtzeitüberwachung per GPS, ein Vitalparameter und eine Art Klimaanlage. In einem Notfall soll sogar per Funk ein Arzt gerufen werden, was gerade für ältere Menschen sehr von Vorteil wäre.

Wie kommt der Strom in die Smart Textiles?

Smart Textiles sollen sogar in Akkus verwandelt werden, derzeit gibt es bereits Farbstoffe für Gewebe, die Strom speichern können. Es ist durchaus erdenklich, dass man in ein paar Jahren sein T-Shirt an ein Ladekabel anschließt, das könnte jedoch eventuell bei genügend sportlicher Betätigung wegfallen, wenn sich dadurch das T-Shirt selbstständig aufladen würde. Es heißt, die Zukunft läge vor allem in Smart Textiles und Wearables.

Erstellt von: (Matrikelnummer 250872)

Quellenangaben:

http://www.haute-innovation.com/de/magazin/smart-materials/smart-textiles-und-intelligente-oberflaechen.html letzter Zugriff: 26.04.2017

http://www.lead-innovation.com/blog/smart-textiles  letzter Zugriff: letzter Zugriff: 26.04.2017

 


Smart Home: Das intelligente Zuhause

30. April 2017

Wer kennt es nicht Unterwegs zu spekulieren, ob man den Herd angelassen hat oder ob die Haustür auch wirklich abgeschlossen ist. Ein intelligentes Zuhause wünscht sich jeder, sodass man auch Draußen Informationen über die eigene Wohnung bekommt und sie steuern kann. Smart Home macht dies möglich. Aber was genau ist Smart Home und wie kann man Unterwegs die Tischlampe an- und ausschalten? Unter Smart Home versteht man die zentrale Steuerung von Haushalt und Haushaltsgeräten. Die Mobilisierung der Wohnung macht es möglich Heizungen, Lichter etc. per Smartphone oder Tablet an individuelle Wünsche anzupassen. Somit dient in diesem Fall das Mobiltelefon als Fernbedienung. Die Smart Home Technik bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel das Sparen an Strom und somit den Umweltschutz. Ein Anwendungsbeispiel hierzu wäre zum Beispiel die Sicherheit. Smart Home informiert Sie sobald die Kinder Zuhause angekommen sind oder wenn Ihr Keller mit Wasser abgefüllt ist. Dabei gibt es verschiedene Home Systeme wie „innogy SmartHome oder Magenta SmartHome. Auch im Haushalt ist Smart Home eine große Hilfe, so können sie Unterwegs Informationen über ihren Kühlschrank bekommen, welche Lebensmittel Ihnen noch fehlen und somit von Draußen eine Einkaufsliste erstellen. Alle Smart Phone Zentralen besitzen eine oder mehrere Funk-„Sprachen“ wie, WLAN, Bluetooth, ZigBee und Z-Wave. Natürlich ist nicht jede Einstellung des Smart Homes notwendig, jedoch bietet sie im Bereich von Sicherheits- und Energiesparsystemen, wie beispielsweise Einbruchsicherung, Feuchtigkeitsmelder und automatische Heizungssteuerung einen großen Mehrwert.

Quellen:
https://www.homeandsmart.de/was-ist-ein-smart-home

https://www.das-intelligente-zuhause.de/

Von: Sebnem Sahin


Coboter – Kollege aus Stahl

30. April 2017

Letzte Woche habe ich für einen Tag die Hannover Messe besucht und von dort viele Eindrücke mitgenommen. Ganz besonders ins Auge gesprungen sind mir die vielen Roboter, allesamt präzise und schnell in ihrer Disziplin.

Dass Arbeiter ihre Arbeitsstellen durch die vermehrte Einsetzung von Maschinen und Robotern verlieren bereitet vielen Menschen Sorge und ist ein wirtschaftlich höchst brisantes und aktuelles Thema. Ich hatte bislang eine teils skeptische Haltung gegenüber den Robotern, doch auf der Messe ist mir einmal mehr bewusst geworden, dass nicht alle Roboter die Arbeitsplätze der Menschen „wegnehmen“.

Einige kollaborative Roboter, sogenannte „Coboter“ (Wirtschaft.com 2015) stellen vielmehr eine Unterstützung dar und sind darauf ausgelegt mit dem Menschen zusammenzuarbeiten (vgl. Wirtschaft.com 2015). Mensch und Maschine werden dabei also zu Kollegen und stehen unmittelbar in Kontakt zueinander. Die Coboter übernehmen Arbeiten, bei denen der Mensch schwere Lasten tragen oder schwierige Handlingaufgaben ausführen müsste (vgl. Wirtschaft.com 2015). Coboter sind dabei besonders sanft umgänglich und leicht zu bedienen (vgl. Online Focus 1997). Hinzu kommt dass sie günstig hergestellt werden können (vgl. Hannover Messe 2017). Ein privater Roboter als Haushaltshilfe ist damit nicht mehr unmöglich und könnte in der Zukunft zur Normalität werden.

Der „Kollege aus Stahl“ muss jedoch genau an den Menschen angepasst sein, sowie der Mensch sich an die Zusammenarbeit mit dem Roboter gewöhnen muss. Nur so können sich beide perfekt ergänzen und der Zukunft Großes leisten. Viele Unternehmen werden zukünftig vermehrt auf Robotertechnik setzen, man sollte sich daher an den Anblick von zusammenarbeitenden und miteinander agierenden Menschen und Robotern gewöhnen.

 

Quellen:

Wirtschaft.com (2015): Industrie 4.0 – Coboter übernehmen anstrengende Arbeiten. http://www.wirtschaft.com/industrie-4-0-coboter-uebernehmen-anstrengende-arbeiten/ (29.04.2017).

Online Focus (1997): Coboter – Höfliche Roboter. In: Focus Magazin Nr. 2. http://www.focus.de/digital/computer/computernews-coboter-und150-hoefliche-roboter_aid_163071.html (29.04.2017).

Hannover Messe (2017): Cobots & Co.: Die Highlights der HANNOVER MESSE 2017. http://www.hannovermesse.de/de/news/cobots-co.-die-highlights-der-hannover-messe-2017.xhtml (29.04.2017).


Digitale Medien in der Bildung- sinnvoll oder einfach nur Zeitverschwendung?

30. April 2017

Die Entwicklung digitaler Medien und deren Nutzung als Bildungstechnologien schreiten von Tag zu Tag voran, da digitale Medien in der heutigen Zeit einen wichtigen Entwicklungsmotor gesellschaftlicher Veränderungen darstellen. Die Digitalisierung nimmt im 21. Jhdt unaufhaltsam zu, da der Zugang zu Wissen in großen Datenmengen durch das Internet vermittelt werden. An dieser Stelle bieten digitale Medien Potenziale in der  Aus- und Weiterbildung. Die Summierung des gesellschaftlichen Wissens via neuer Entwicklungen, Kenntnissen und Informationen erfordert in verschiedenen Alltagssituationen den Umgang mit Medien, um kurzfristig und aber auch langfristig Probleme produktiv zu lösen. Daher ist das Lernen mit Informations- und Kommunikationstechnologien fester Bestandteil in institutionellen, aber auch außer-institutionellen Bereichen. Diese Faktoren sind gegenwärtig ausschlaggebend und setzen verschiedene Trends und Schwerpunkte, denn in der Generation der sogenannten „digital natives“, ist ein Leben ohne Social-Media-Anwendungen und verschiedenen Endgeräten, wie Tablets oder Smartphones nicht mehr wegzudenken. Durch die Vielfalt der Bildungsmedien verschiebt sich das Bildungssystem vom Vermitteln zum Begleiten, es wird nach didaktischen Konzepten gesucht um einen positiven Lernerfolg zu erzielen. Doch inwieweit tragen digitale Medien zu einem Lernerfolg in Bildungsinstitutionen bei?  Wie verändern sich Inhalte und Ausrichtungen im gesellschaftlichen Kontext? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Lernende und Lehrende? All dies sind entscheidende Fragen mit einem wichtigen Hintergrund. Die Interaktion Mensch- Maschine ist allgegenwärtig und hat sich in jeder Form in unseren Alltag eingeschlichen und integriert.  Abschließend ist zu sagen, dass bezogen auf den Kontext die korrekte Aneignung von Kompetenzen bei der Verarbeitung von Informationen und der Gewinnung an Wissen ein entscheidender Faktor sind. Alles in allem ist das Wegdenken von digitalen Medien in der heutigen Zeit durch die  Entwicklung der Gesellschaft undenkbar, aber auch unvorstellbar. In vielerlei Hinsicht vereinfacht es uns das Leben und bietet eine wichtige stützte im Überwältigen des Alltags an.


Mensch-Maschine-Interaktion im alltäglichen Leben: Chatbots

30. April 2017

Immer mehr Technologien halten Einzug in den Alltag der Menschen. Fast in jedem Lebensaspekt sieht sich der Mensch konfrontiert mit Maschinen, die mit allen möglichen Funktionen ausgestattet sind. Sei es nur ein Automat an einem Bahnhof, an dem man sich eine Fahrkarte holen muss oder aber dass man mit seinem Handy im nächsten Supermarkt an der Kasse bezahlt und Siri vorher per Sprachfunktion einen Einkaufszettel erstellen lässt.

Ein interessantes Thema innerhalb des Bereichs der Mensch-Maschine-Interaktion bietet hierbei der Ansatz Maschinen als soziale Kompagnons zu sehen und zu nutzen. Die Theorie besagt, dass man beispielsweise mit Chatbots so schreiben kann, wie mit anderen Personen und dass die Maschine individuell auf das Geschriebene oder auch Gesagte, wie im Fall von Siri beispielsweise, reagiert. Chatbots stellen Dialogsysteme dar, die natürlichsprachige Fähigkeiten besitzen, also in der Lage sind mit uns, auf für uns natürliche Weise, zu interagieren. Die Systeme untersuchen die Eingabe des Benutzers und geben Antworten auf Basis von vorprogrammierten Routinen oder Regeln. Viele Chatbots stehen auch in Verbindung mit Suchmaschinen und nehmen künstliche Intelligenz zur Hilfe, um ein breites Repertoire zu bieten.

Ich selbst habe auch schon mit verschiedenen Chatbots versucht zu kommunizieren, wirklich erfreulich war das Ergebnis zumeist aber nicht. Teilweise wird schnell bewusst, dass diese Technologien noch weiterentwickelt und verbessert werden müssen, um wirklich die Illusion zu erschaffen, man würde sich mit einer selbstständig denkenden Maschine unterhalten. Oftmals waren die Chatbots sehr schnell gefangen in einem sich immer wiederholenden Kreislauf und haben auf die geschriebenen Aussagen oder Fragen immer das Gleiche geantwortet, ein wirkliches Gespräch kam so nicht Zustande. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich nur kostenlose Maschinen getestet habe und diese wohl nur sehr einfache Programmierungen besaßen und nicht lernfähig waren.

Generell werden die Chatbots so entwickelt, dass sie moralisch adäquat reagieren und auch agieren. Sie sollen so beispielsweise Probleme und Sorgen des Gesprächspartners erkennen oder einfach nur nicht lügen. In der Praxis bietet dieser Bereich aber auch gewisse Risiken und Problematiken. Zum Beispiel wurde der von Microsoft entwickelte Chatbot „Tay“ durch die Nutzer so manipuliert, dass er am Ende sehr rassistische Meinungen vertreten hatte. „Tay“ ist ein Chatbot ausgestattet mit künstlicher Intelligenz und lernfähig, der auf der Onlineplattform Twitter mit anderen Nutzern interagieren sollte. Das Konzept dahinter war, dass er immer klüger werden sollte, je mehr mit ihm kommuniziert wird. Doch wie und worüber die Nutzer mit dem Chatbot schreiben konnte nicht bestimmt werden und das hatte zur Folge, dass der Bot die Internetgemeinschaft und den Entwickler Microsoft mit Aussagen wie „Ich hasse alle Menschen.“ oder „Hitler hatte recht.“ geschockt hat und letztendlich wieder entfernt wurde. Auch die sogenannten „Sophisticated Social Bots“ stellen ein Risiko dar. Diese bleiben nämlich meist unerkannt und können so beispielsweise während eines Wahlkampfes Stimmung gegen eine Partei machen und somit Einfluss nehmen. Solche Maschinen verhalten sich wie Menschen, rechnen aber wie Computer und erhalten so fast jegliche Informationen, auch die privaten der Nutzer.

Manipulation ist also ein Problem mit dem sich die Entwickler auseinandersetzen müssen. Es muss versucht werden gewisse moralische Verhaltensweisen zu programmieren, die ein nicht gewünschtes Verhalten verhindern. Auch sollte der Chatbot sich immer als Maschine zu erkennen geben, damit anderen Usern bewusst ist mit wem sie interagieren. Das steht aber wiederum im Konflikt mit dem Ziel, die Maschine so menschlich wie möglich handeln zu lassen. Es ist also wichtig eine gute Balance bei der Entwicklung und Anwendung dieser Maschinen zu finden. Abseits von diesen Problemen stellt der Ansatz Maschinen als soziale Kompagnons zu nutzen aber ein gutes Konzept dar, welches in Zukunft bestimmt noch weiter ausgeweitet wird.

Raika Horstmann

Quellen:

Süddeutsche Zeitung (03.04.2016): Rassistischer Chat-Roboter: Mit falschen Werten bombardiert. http://www.sueddeutsche.de/digital/microsoft-programm-tay-rassistischer-chat-roboter-mit-falschen-werten-bombardiert-1.2928421#redirectedFromLandingpage (30.04.2017).

Bendel, Oliver (2016): Chatbot. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/-2045879781/chatbot-v1.html (30.04.2017).


Chip unter der Haut- eine Zukunftsperspektive?

30. April 2017

Hunderte Menschen haben sich in der heutigen Zeit einen Chip implantieren lassen. Doch warum, macht man das und welche Vorteile bringt so ein Chip in der Größe eines Reiskorns mit sich?
Seit einigen Jahren gibt es in Schweden einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, den nächsten Fortschritt der Technik schmackhaft zu machen. – In die Hände implementierte Mikrochips.
Der kleine Chip, welcher aus hochpoliertem Glas gebaut wurde, lässt sich ganz bequem unter der Haut bewegen.
Bevor ein Chip implantiert wird, wird im Vorfeld besprochen, welche Daten man auf einem Chip übertragen möchte, doch es ist nicht auszuschließen, dass im nach hinein noch weitere neue Informationen übertragen werden können.
Die neue Methode der Datenübertragung ist eine Technik, die mithilfe elektronischer Wellen dafür sorgt, dass berührungslose Signale ausgetauscht werden.
Vor allem wird diese Technik in Unternehmen eingesetzt, um einen effizienteren Arbeitstag zuhaben. Denn in meisten Fällen vergessen Menschen ihr Passwort oder verlieren ihre Schlüssel oder Ausweis. Mit der Chipkarte ist garantiert, dass wirklich nur die Mitarbeiter Zutritt zum Büro haben. Dieser Chip kann beispielsweise eine Visitenkarte ersetzen, Türen öffnen, Kopierer bedienen oder auch die Rechnung in der Cafeteria zahlen.
In der Zukunft werden alle Technologien, die wir heute noch in der Tasche oder am Arm tragen, irgendwann so klein, dass es bequemer sein wird, sie einfach unter die Haut zu implantieren. Zukunftsperspektiven setzten Einfachheit und Innovation voraus, sie beanspruchen das menschliche Gehirn weiterzudenken und über den Tellerrand zu schauen. Unwahrscheinlich ist es somit nicht, dass sich dieser kleine Chip hinter den weiten des Tellerrandes befindet.

Quellen:
http://www.neopresse.com/gesellschaft/schweden-lassen-sich-rfid-chips-in-die-hand-einpflanzen/

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article147126453/Darum-habe-ich-mir-einen-Chip-unter-die-Haut-gespritzt.html

Von:
Vildan Uzuncakmak